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    Heiko Künzel
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      Moinsen Leude, als Mitglied des Astronomischen Vereins Wilhelmshaven Friesland und damit Teilnehmer der letzten „langen Nacht der Wissenschaft“ die ihrem Namen leider so gar nicht gerecht wird, weil sie wenn es für die Wissenschaft der Astronomie so richtig los geht, zu Ende ist hab ich mir eine Idee überlegt.

      Die “Lange Nacht der Wissenschaft” wird vermutlich auch in Zukunft zeitlich so stattfinden das “echte” astronomische Beobachtung außerhalb der Sonneninspektion oder eventuell dem Mond nie möglich sein wird.

      Grundsätzlich sind aber bei sehr klarer Sicht auch am Tage mindestens die Planeten Venus und Jupiter sowie eventuell Saturn beobachtbar. Vorrausgesetzt sie stehen überhaupt am Himmel.

      Für die meisten „normalen“ Besucher der Veranstaltung dürfte das verblüffend sein. Es handelt sich also um einen interessanten Popularisierungsansatz Menschen für unser Hobby zu begeistern.

      Wie wir aber bei der „letzten Nacht… “ gesehen haben ist die Tagbeobachtung der genannten Objekte oder auch nur ihre Aufsuche in der hellen Dämmerung ohne eine exakt ausgerichtete parallaktische Montierung und damit der Möglichkeit sie mittels Jahrbuchkoordinaten an den Teilkreisen einstellen zu können kaum zu bewerkstelligen.

      Deshalb meine Idee:

      Wie wäre es wenn unserer astronomische Verein Wilhelmshaven Friesland im Botanischen Garten Wilhelmshaven eine dauerhafte astronomische „Duftmarke“:-) hinterlassen würde.

      Man könnte sich mit der Leiterin des botanischen Gartens Wilhelmshavens Sigrid Haider ins Benehmen setzen, ob nicht die Möglichkeit bestände an der Stelle unseres Stellplatzes der Präsentation unseres Vereins eine Säule aufstellen zu dürfen wie es in der 1. Ausbaustufe auf der Dachterasse des Jadeinnovationszentrum auch schon geplant war und ist. Diese Säule könnte dann zum einen eine exakt waagerechte Justage der Montierung und damit die Einstellung der Polhöhe nach Skala gewährleisten zum anderen einen Richtungsanschlag für die exakte Ausrichtung der Fernrohrmontierung nach Norden aufweisen, um damit die oben genannten Einstelloptionen durch Teilkreise zu ermöglichen.

      Natürlich dürfte die Leitung des botanischen Gartens nicht begeistert sein das nun 364 Tage im Jahr eine „seelen- “ und funktionslose Säule in ihrem Garten rumsteht. Deshalb könnte auf ihr die andere Zeit eine von uns (oder im Rahmen des ANWE) zu stiftende Sonnenuhr aufgestellt sein. An dem Abend der Wissenschaft oder zu anderen Veranstaltungen ähnlicher Art nehmen wir diese ab und montieren darauf unser Teleskop.

      Vielleicht sollte es sich dabei nicht um eine „Allerwelts Sonnenuhr“ handeln. Sondern eher so in der Liga analog der im Vorgarten des Planetarium Stuttgarts aufgestellten „Analematischen Sonneuhr “ deren „Schattenstab“ ein rotationssymetrisches analematisches Profil aufweißt, und damit soweit ich weiß nicht nur die Zeitgleichung berücksichtigt sondern direkt die mitteleuropäische Zonenzeit anzeigt.
      Nicht zu vergessen wäre natürlich eine entsprechende Plakette die den Stifter ausweist.

      • Dieses Thema wurde geändert vor 11 Monaten von Heiko Künzel.
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